SCA II – Preußen Bonn II 2:2 (1:2)
Geschrieben von: Benjamin Cabot Dienstag, den 04. Oktober 2011 um 15:51 Uhr
Altendorf begann mit Volker Ratuschny im Tor, vor ihm spielte Dieter Gerlach als Libero. Die Abwehr wurde komplettiert von Achim Kolvenbach und Koray Küksal. Auf der Doppel Sechs fanden sich Dennis Pawella und Spielertrainer Janni Cerazopoulos ein. Die Außen im Mittelfeld bekleideten Stefan Moog und Thorsten Kahl. Als „Zehner“ lief Aydin Küksal auf. Davor bildeten Benni Cabot und Niki Leinert den Sturm.
Altendorf begann druckvoll, mit der gerade technisch starken Offensive und drängte die Preußen so in die eigene Hälfte. Cabot bindete im Sturm-Zentrum immer 2-3 Gegenspieler und den dadurch entstehenden Platz nutzten A.Küksal und Leinert gekonnt. Einzig der letzte Pass in die Mitte scheiterte. Nach 20 Minuten war es eine der Zahlreichen Kombinationen die zum hochverdienten 1:0 durch Stefan Moog führten. Vorausgegangen war eine schöne Kombination von Kahl und Küksal die schlussendlich bei Leinert landete, der dribbelte in den gegnerischen 16er und fand im Rückraum den völlig frei stehenden Moog. Dieser hatte keine Probleme die Kugel zum 1:0 einzuschieben. In der Folge tat Preußen mehr fürs Spiel und Altendorf verwaltete. Leider wurde gegen Ende der Halbzeit das Spiel zu passiv und so kam es in der 35. und 45. Minute zu zwei glücklichen Toren für Preußen II. Zu den beiden Tiefschlägen hinzukam noch die Verletzung von Leinert, dieser war bei einem Torschuss umgeknickt und konnte erst die letzten 15 Minuten der Partie unter Schmerzen wieder auf dem Platz umherhumpeln.
Nach der Halbzeit präsentierte sich Altendorf kämpferisch. Zwar war das Offensiv Spiel nicht mehr so flüssig, dennoch konnte man im Mittelfeld die Oberhand behalten. Nach 70 Minuten stand es immer noch 1:2, doch man merkte den Willen jedem einzelnen Altendorfer an. In der 75. Minute hatte Cabot, nach feinem Zuspiel von Küksal, das 2:2 auf dem Fuß doch der Torwart von Preußen lenkte den Ball um den Pfosten. Die anschließende Ecke wurde von Preußen zwar geklärt, doch der Ball landete bei Gerlach, der den Eckball-Schützen Cabot wieder bediente und dessen Flanke fand den Kopf von Kolvenbach, der die Kugel zum 2:2 einköpfte. In der Folgezeit ließen beide Mannschaften noch gute Torchancen liegen. Dennoch können beide mit der Punkteteilung zufrieden sein.
Altendorf kann aus dem Spiel mitnehmen, dass man kämpferisch und läuferisch kann, wenn man will! Fußballerisch war heute gerade die erste Halbzeit überzeugend, darauf kann aufgebaut werden.




