SV Vorgebirge gegen 2. Mannschaft
Geschrieben von: C. B. Dienstag, den 06. Dezember 2011 um 03:09 Uhr
Ein kurioses Spiel sahen die wenigen Zuschauer in Waldorf. Wir mussten auf Grund der vielen Ausfälle in unserem Kader mit 10 Spielern anfangen. D. Kolvenbach im Tor, D. Gerlach, I. Kerazopoulus, M. Brämm in der Abwehr, C. Preußer, Stefan Moog, C. Brämm, S. Knauber, B. Cabot im Mittelfeld, A. Küksal im Sturm. In der 25. Minute kam dann beim Stand von 0:0 mit R. Kreuzberg der 11. Mann nach Autodefekt hinzu.
Nach einem Fehlpass in den eigenen Reihen und anschliessendem Foul an unserem Schlussmann (einzige Fehlentscheidung des sehr gut pfeiffenden Unparteiischen) fiel in der 30. Minute das 1:0 für Vorgebirge. Wir ließen allerdings nicht locker, und Michael Brämm konnte mit dem Halbzeitpfiff, durch einen Schuss mit seinem schwachen Linken, uns mit 1:1 in die Halbzeit retten. Die Ansprache von Trainer Andy Gurk war kurz, weitermachen und mit Spaß an die Sache ran gehen. An die letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit konnten wir nahtlos anknüpfen und den SV Vorgebirge in die eigene Hälfte drücken. In der 55. Minute fiel das 2:1 für Vorgebirge, nach einem Eckball konnte Dieter Kolvenbach den Ball zuerst parieren, aber beim Nachschuss hatte er das Nachsehen, da ein Vorgebirgler allein gelassen wurde.
Nun bekam das Spiel die unerhoffte Wende. In der der 65. Minute musste zunächst Dieter Kolvenbach mit Schmerzen vom Platz, dafür kam Christian Brämm ins Tor, anschliessend verletzten sich Ioannis Kerazopoulus und Rene Kreuzberg und mussten am Spielfeldrand behandelt werden. Der Trainer vom SV peitschte nun seine Jungs nach Vorne und empfahl vor dem Tor abzuschliessen, es sei ja nun ein Feldspieler im Tor, der kann nix! Seine Worte halten noch in meinen Ohren, da fiel das 2:2 durch einen Kunstschuss von Aydin Küksal, der sah, dass der Torhüter einen Ticken zu weit vor seinem Kasten stand. Beim Skat wäre es ein "ohne drei spielt vier..." gewesen, aber im Fussball gibt es leider keine Extrapunkte dafür. In den letzten Minuten des Spiels fiel zeitweise noch Dieter Gerlach mit Oberschenkelproblemen aus, Rene und Ioannis standen aber wieder auf dem Platz und ließen dem Gegner keine Chance mehr zu. Ganz im Gegenteil, wir hätten mit etwas Glück noch gewinnen können, verdient hätten wir es uns. So konnten wir überglücklich einen Punkt und zwei neue (alte) Spieler für die Rückrunde gewinnen.
Fazit: Eine geschlossene Mannschaftsleistung, in der jeder für jeden lief und einfach Spaß auf die Asche brachte.




