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SCA Mädels Saisonrückblick

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Saisonfazit der B-Mädels oder „Auch das tiefste Tal kann GEMEINSAM durchschritten werden“

Die Saison begann für unsere Mädels mit einem Heimspiel gegen den TV Rheindorf, die ganze Vorbereitung verlief relativ ruhig und man sah sich gut vorbereitet auf die kommende Saison. Jedoch wusste jeder vorher, dass die diese Saison kein Zuckerschlecken, sondern harte Arbeit werden würde. Denn man verlor mit Steffi Röhrig, Elke Sistig und Linda Baumann 3 Leistungsträger der Rückrunde und es fehlte weiter die am Kreuzband und Meniskus operierte Alexandra Piscalar.

Durch den sehr frühen Saisonbeginn konnten wir kein Freundschaftsspiel absolvieren. Wo man steht, wollte man direkt im ersten Spiel herrausfinden. Die Abgänge: Sina Eckweiler, Elke Sistig, Steffi Röhrig, Linda Baumann (alle zu alt) sowie Aileen (Ziel unbekannt) sollten durch die Zugänge: Franziska Schnurpfeil, Rebecca Frings, Katharina Cabot, Anna Schnurpfeil und Josephine Hepperle möglichst gut kompensiert werden. Das erste Spiel gegen Rheindorf ging mit 2:1 verloren und man sah sich, in der Aussicht auf eine schwere Saison bestätigt. Die nächsten Spiele gingen ebenfalls alle verloren und langsam schien es, als ob das oft hoch gepriesene Konzept des Trainer-Teams, Benni Cabot und Niki Leinert nicht aufgehen sollte. Jedoch ließen die beiden sich nie von ihrem weg abbringen und versuchten möglichst ruhig und sachlich ihr Team weiter zu entwickeln. Klar hatte man sich andere Ergebnisse gewünscht aber man wusste, es dauert mindesten 3-6 Monate, um die neuen an die Mannschaft Ansatzweise ranzuführen.

Am 5. Spieltag gab es den ersten Punktgewinn durch ein 1:1 gegen Wachtberg. Das nächste Spiel gegen Vorjahres-Meister Endenich ging wiederum verloren und es brachen im Umfeld schon einige kleine Diskussionen aus. Nach diesem Spiel passierte aber das, was wohl im Endeffekt die Wende einläutete. Beim nächsten Training gab es eine fast eineinhalb Stündige Aussprache zwischen Team, Trainern und Betreuern. Was genau gesagt wurde bleibt natürlich in der Kabine, aber man sah in den beiden Trainingseinheiten immer deutlicher ein Team auf dem Platz. So fuhr man mit einer jetzt durchaus ausgebrochenen Euphorie nach Hardtberg um den ersten Sieg des Jahres einzufahren, wurde man am Ende bitter enttäuscht und verlor 5:0 gegen einen nicht gerade überragend spielenden Gegner, selber zeigte man sich allerdings stark verbessert.

Die nächste Woche kam und das Training der Vorwoche wurde bestätigt. Die Mannschaft zeigte also, dass sie einen ganz starken Charakter hat und auch bereit ist, durch dieses sehr tiefe Tal gemeinsam zu gehen. Allen war bewusst, dass mit Wesseling, Oedekoven und Widdig nur noch Top Teams dieses Jahr warteten, aber dennoch wollte man ganz befreit und locker versuchen Punkte zu holen. Alle drei Spiele gingen verloren, aber die Zuschauer sagten nach den Spielen zufrieden, dass man heute gegen einen starken Gegner zwar verloren habe, aber man eine komplett verbesserte eigene Mannschaft gesehen hat!

In der Winterpause konnte man sich, aufgrund einer sehr langen Platzsperre, hauptsächlich auf den Hallen-Kreispokal vorbereiten. Zudem verstärkte man sich mit Eva Kleimann vom Grafschafter SV. Des Weiteren gaben leider Vanessa Schmitz, Alex Piscalar und Frederike Zhang ihren Abschied zum Saison Ende bekannt. Die beiden erst genannten zieht es zu einer neuen Herausforderung in einer höheren Klasse und Frederike Zhang ist leider zu jung um in der nächsten Saison U19 zu spielen, da sie dem 97er Jahrgang angehört. Den Kreispokal beendete man als fünfter deutlich besser als erwartet. Trotzdem war das Ausscheiden bitter, denn man verlor im ganzen Turnier nur ein Spiel gegen RW Merl (Verbandsliga), alle Kreisliga Mannschaften konnten bezwungen werden oder man trennte sich unentschieden. Mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen konnte man also in die Rückrunde gehen.

Zum Auftakt fuhr man nach Rheindorf und trennte sich 1:1 Unentschieden, das Spiel hätte von den Spielanteilen her definitiv gewonnen werden müssen, aber man war erstmal tierisch froh darüber, sich endlich mal mit Punkten für eine tolle Leistung belohnt zu haben. Die nächsten beiden Spiele wurden beide mit ganz ganz tollen Leistungen gewonnen! So trennte man sich von Plittersdorf 3:1 und von Oberkassel 1:0. Das Konzept schien allmählich aufzugehen. Dies ging aber auch nur weil sich mittlerweile eine Mannschaft mit Spielerinnen gebildet hatte, die verstand, das man nicht im Spiel überall sein muss, sondern es erfolgreicher und kraftsparender ist, einfach die Vorgaben der Trainer umzusetzen.

Vor der Osterpause gab es noch drei Spiele, zwar verlor man davon zwei gegen Sechtem und gegen Endenich, trotzdem konnte man sehr zufrieden sein mit der Entwicklung sein. Zudem war man in beiden Spielen konkurrenzfähig und verlor nicht deutlich. Das dritte Spiel gegen Wachtberg wurde mit 3:0 gewonnen. Nach der Osterpause holte man noch 8 Punkte. Man trennte sich von Hardtberg und Oedekoven Unentschieden und schlug Wesseling und Widdig. Nach dem der letzte Spieltag vorbei war, landete man am Ende einer turbulenten Saison auf Platz 7, mit 19 Punkten. Zu Beginn der Rückrunde war man auf Platz 11 mit 1 Punkt.

Wie es weiter geht, werden die nächsten Wochen zeigen. Es wird versucht eine 11er U19 auf die Beine zustellen, sollte dies nicht gelingen wird versucht eine 9er U19 hinzubekommen. Die Notlösung 7er U19 gibt es im schlimmsten Fall auch noch. Zudem werden die Mädels noch ein letztes Mal als U17 am 2. und 3. Juli in Bonn an der Mini-WM des Kreises teilnehmen. Leider dann schon ohne Vanessa Schmitz und Alex Piscalar, da der Termin nach der Abmelde Frist liegt. Dennoch will man bei diesem Turnier versuchen die Finalrunde am 2. Turniertag zu erreichen. Nach dem Turnier wird man die Saison noch bei der Saisonabschluss-Feier ausklingen lassen und dann rechtzeitig die Vorbereitung auf die neue Saison aufnehmen.

Fazit der Trainer: „Leider ist die Saison jetzt schon vorbei. Andererseits hatten wir teilweise einen Punkt im Laufe der Saison erreicht, wo wir fast schon nicht mehr dran geglaubt haben, am Ende der Saison mit den selben Spielerinnen, sowie dem selben Trainer Team und dem Betreuer Team vom Saison Beginn zusammen zu sein. Von daher fällt das Ende der Saison dennoch sehr positiv aus. Diese Mannschaft verdient ein ganz großes Kompliment, für ihr Herz und ihren Charakter! Es war zwar allen von Anfang an Bewusst, dass es kein leichtes Jahr werden würde, aber durch so ein Tal zu schreiten, wie wir geschritten sind, war nicht so geplant. Dennoch hat dies sehr den Teamgeist gestärkt und allen ist bewusst geworden, was man zusammen erreichen kann. Nur die Mannschaft ist der Star, mit dieser Parole haben wir ein Team im Laufe der Saison geformt auf das man mit Fug und Recht heute sehr stolz sein kann. Die Rückrunde hat gezeigt, was die Mannschaft sportlich leisten kann. Zudem haben wir auch an Karneval gezeigt, dass das Team auch neben dem Platz einheitlich existiert. In der neuen Saison wollen wir ein Fundament bauen, das in der darauf folgenden Spielzeit den SCA würdig als Frauen-Mannschaft vertreten kann. Von der nächsten Saison wünschen wir uns eine weitere Leistungssteigerung jeder Spielerin, durch gezieltes und ehrgeiziges Training. Wir wollen sportlich gesehen die Rückrunden Leistung bestätigen und weiterhin den Spielerinnen, auch neben dem Platz, das Fußball-Leben näher bringen, wie z, B, mit einem gemeinsames Essen. Alles in allem gehen wir jetzt locker durch die nächsten 2 Monate, halten unsere Augen weiterhin nach neuen Spielerinnen offen und versuchen möglichst gut bei der Mini-WM abzuschneiden. Bis zur nächsten Saison ;-)“

Das Trainer Team im Juni 2011 Für den SCA in der Saison 2010/2011 spielten:

Spielerinn (Einsätze/Tore/Assists)

Franziska Schnurpfeil (17/0/0)

Josephine Hepperle (10/1/0)

Maria Haubrichs (20/1/3)

Rebecca Frings (18/0/1)

Anna Schnurpfeil (14/2/0)

Vanessa Schmitz (18/3/1)

Katharina Cabot (17/1/1)

Eva Kleimann (7/1/2)

Linda Cläsgens (19/4/1)

Carina Cläsgens (20/3/7)

Alex Piscalar (13/6/2)

Frederike Zhang (6/0/0)

EIN TEAM – ALLE ZUSAMMEN !!

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