Déjà-vu im Eifelstadion

SC Altendorf-Ersdorf 4 : 0 TuS Germania Hersel 1910 e.V.

Wer erinnert sich noch an die Saison 15/16, als es am letzten Spieltag zum alles oder nichts Spiel im Kampf um den Abstieg gegen die TuS aus Hersel kam und wir durch einen furiosem 9:2 Kantersieg und des daraus resultierenden besseren Torverhältnisses die Liga gehalten haben?

Hersel hingegen musste den schweren Gang in die B-Liga antreten.

Geschichte wiederholt sich nun doch das ein oder andere Mal.
Nach dem klaren 4:0 Heimerfolg gegen die TuS, stand dieser als zweiter Absteiger in der laufenden Saison fest.

Von Beginn an entwickelte sich ein rassiges und umkämpftes Spiel, mit vielen kleinen Fouls und Diskussionen mit dem Schiedsrichter. Man merkte allen Akteuren an, dass es in diesem Spiel um einiges ging. Unsere Jungs könnten sich mit einem Erfolg weiter von den Abstiegsrängen distanzieren und für Hersel hingegen war es die letzte Chance nach dem rettendem Strohhalm zugreifen.

In der 20. Spielminute konnte sich Gurk nach einem schön getretenen Freistoß das erste Mal auszeichnen.

In der 34. Spielminute erzielte Hersel ein vermeintliches Abseitstor. Im direkten Gegenzug steckte Sebastian Flachmeier wunderschön durch auf Andre Eckweiler, der den Ball trocken im unteren rechten Toreck zur Führung einschob.

Die Zuschauer im Eifelstadion sahen in der 1. Halbzeit kein qualitativ hochwertiges Spiel. Viele Fehlpässe bestimmten das Geschehen.

Mit einer denkbar knappen Führung ging es in die Pause. Trainer Pöschmann scheint in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben, denn seine Jungs schalteten vom Wiederanpfiff an ein paar Gänge höher.

In der 69. Spielminute schickte Phillip Hack auf der rechten Außenbahn Sebastian Flachmeier, der ans Sechszehnereck mit der Hacke zu Niclas Usner ablegte. Dieser passte den Ball in den Sechszehner, wo Joshua Seibold zum beruhigenden 2:0 einschießen konnte.

Den Gästen schwand sichtbar die Kraft, da diese nicht nur mit der Hypothek eines Feldspielers im Tor agierten, sondern darüberhinaus nur mit einem Auswechselspieler angereist sind. Hut ab davor!

In der 85. Spielminute legte Usner in den Rückraum auf Flachmeier, der mit einem trockenen Schuss zum 3:0 sich auch in die Torschützenliste eintragen konnte.

In der 90. Spielminute war es der kurz zu vor eingewechselte Rüdiger Frings, welcher von Seibold bedient wurde, der mit einem Kojior Hyguas Tigerschuss fast das Tornetz zum 4:0 zerriss.

Am kommenden Spieltag geht es zum VTA BONN 1964 e.V. Hier könnte man mit einem Sieg den Sack in Sachen Klassenerhalt endgültig zu machen.

Wir wünschen dem TuS Germania Hersel 1910 e.V. viel Erfolg in der kommenden Saison und hoffen das wir euch bald wieder im wunderschönen Eifelstadion begrüßen zu dürfen.

🖤❤️NUR DER SCA❤️🖤