FV Salia Sechtem – SC Altendorf/Ersdorf

Für den SC Altendorf-Ersdorf stand ein schweres Spiel in Sechtem auf dem Programm. Unter dem neuen Trainer Patrick Pöschmann konnte man bereits 6 von 9 möglichen Punkten holen und kämpft für eine aussichtsreiche Tabellenstellung für den Abstiegskampf in der Rückrunde. Da man in Sechtem nichts zu verlieren hatte, musste man sich also nicht verstecken.

Direkt von der ersten Minute an zeigten die abstiegsbedrohten Gäste, dass sie der Salia aus Sechtem alles abverlangen werden. Trainer Pöschmann hatte die Spieler um Kapitän Seibold glänzend eingestellt. Von der ersten Minute an versuchte man in der gegnerischen Hälfte die Heimmannschaft zu attackieren, womit man für Sechtem ungewöhnlich viele Passungenauigkeiten erzwingen konnten. Daraus resultierte auch der erste Altendorfer Warnschuss aus der Distanz. Trotz allem wusste man natürlich um die Gefährlichkeit der Offensive um Lessing, welche auch in zwei aussichtsreiche Torabschlüsse umgemünzt wurden. Nolte versuchte sich beides Mal aus der Distanz, doch weder Schuss noch Heber fanden den Weg ins Altendorfer Gehäuse. Anschließend stand die Abwehrkette der Altendorfer sattelfest. Lediglich ein direkt verwandelter Eckball von Sechtems Timo Lunken fand den Weg ins Tor, allerdings sah der Schiedrichter hier ein Offensivfoul an SCA-Keeper Gurk. Anschließend wurde der SCA in seinen Offensivaktionen klarer und zwingender. Rüdi Frings zweimal wie auch Phillip Hack versagten die Nerven im 1 vs 1 gegen den Sechtemer Torhüter. Zusätzlich wurde eine Großchance von Seibold vom Schiedrichter zurückgepfiffen aufgrund einer äußerst fragwürdigen Abseitsstellung. Für Sechtem war das 0:0 zur Pause daher eher Schmeichelhaft.

In der zweiten Hälfte neutralisierten sich beide Mannschaften zunächst weitestgehend im Mittelfeld. Die langen Bälle wurde auf beiden Seiten in den Abwehrreihen direkt verteidigt. Der vermutlich entscheidende Knackpunkt der Partie war die Auswechslung vom bis dato souveränen Sechtemer Innenverteidiger Theißen. Nach einem langen Abschlag in der 63. Minute von SCA-Keeper Gurk machte Hack seine Fehlversuche aus der ersten Hälfte wieder gut. Hierbei profitierte der Offensivspieler von einem Fehler der neu-formierten Sechtemer Innenverteidigung. Nur wenige Minuten später eine ähnliche Situation für die Gäste. SCA-Kapitän Seibold schlägt in der 68. Minute einen langen Ball in die Tiefe, wo sich Flachmeier den Ball aus der luft pflückt und am Sechtemer Torhüter vorbei zum 2:0 einschiebt. Auch bei dieser Aktion sah die vermutlich verunsicherte Sechtemer Innenverteidigung nicht all zu gut aus. Anschließend mobilisierten die Sechtemer all ihre Offensivkraft und wurden nun zwingender und dominanter. Die Gäste zogen sich etwas zurück und warfen sich in jeden Zweikampf. Obwohl Sechtem nun den Druck enorm erhöhte, konnten sie sich kaum Hochkaräter herausspielen. Lediglich ein gefährlicher Distanzschuss und Sechtem Stürmer Lessing stellten Gästekeeper Gurk ansatzweise auf die Probe. Aber auch Altendorf hatte noch aussichtsreiche Kontersituationen um den Sack zu zu machen, welche vom Torhüter oder von der Sechtemer Verteidigung entschärft wurden. In der 7. Minute der offiziell 4-minütigen Nachspielzeit zeigte Sechtems Lunken erneut seine Qualitäten bei ruhenden Bällen, indem er einen Freistoß aus ca. 18 Metern sehenswert im Gästegehäuse unterbrachte. Das sollte dann auch der Schlusspunkt der Partie sein. 

Schlussendlich entschied der SC Altendorf-Ersdorf die Partie hochverdient mit 1:2 für sich. Aufgrund einer starken kämpferischen wie auch spielerischen Leistung erarbeitete man sich ein Chancenplus, während die Verteidigung tadellos die Offensive um den gefährlichen Mike Lessing beinahe komplett abmeldete.

SC Altendorf/Ersdorf – VTA Bonn 5:1 (2:0)

Wie schon letzten Sonntag in Hersel drückte die Mannschaft gegen VTA von Beginn an mächtig auf die Tube und erspielte sich einige gute Chancen. Dass Trainer Patrick Pöschmann Rüdiger „Rüdi“ Frings aus der ihm ungeliebten Verteidigerposition erlöste und als Mittelstürmer brachte, wurde durch Rüdis 1:0 in der25. Min. belohnt. Sechs Minuten vor der Halbzeitpause bediente Rüdi uneigennützig den mitgelaufenen Andre´ Eckweiler, der den Ball unbedrängt zum 2:0 über die Linie drücken konnte. Das 3:0 in der 60. Min. machte Rüdi dann wieder selbst. Kurz darauf verließ Rüdi unter großem Applaus den Platz. Für ihn kam Cedric Hoffstadt. Auch hier hatte der Trainer ein glückliches Händchen bewiesen; denn Cedric markierte nur wenige Minuten später das 4:0 . Mit einem – zugegeben – knallharten Strahl unter die Latte verkürzte VTA auf 4:1. Doch quasi im Gegenzug machte Jule Lehnhoff in der 82. Min. den Sack zu.

Der SCA holte sich dank einer starken Mannschaftsleistung den 2. Sieg nacheinander.

Glückwunsch. Weiter so.

Die Zweite verlor am Freitag Abend ihr Heimspiel gegen VfL Rheinbach II trotz einer 3:1 Halbzeitführung noch mit 3:5

Tore für den SC A : Keven Deuster 14., 31. Min. und Marvin Hecker 40. Min.